Berufsbegleitendes Weiterbildungsseminar BPMN Geschäftsprozessmanagement


Die Bestrebungen vieler Unternehmen qualitativ hochwertige Produkte und an Kundenwünschen orientierte Dienstleistungen für ihre Kunden bereit zu stellen, zwingen sie darüber nachzudenken, wie sie Dienstleistungen und Produkte so planen und umsetzen können, dass sie im harten Wettbewerb bestehen können.

Der zunehmende Wettbewerbsdruck und der damit verbundene Kostendruck erfordert das regelmäßige Überdenken von bisherigen Organisationsstrukturen und -abläufen. Ausgehend von den ständig steigenden Anforderungen seitens der Kunden und dem Druck der Konkurrenz sind unter dem Spannungsfelddreieck von Qualität, Kosten und Zeit die Geschäftsprozesse ständig zu analysieren, zu optimieren und den aktuellen Bedürfnissen und Anforderungen anzupassen. Modernes Management erfordert eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den eigenen Geschäftsprozessen und der zu erbringenden Produkt- und Dienstleistungsqualität.

Prozessdiagramm_ViFlow

Unser Basisseminar „Einführung in das BPM“ zielt darauf ab, Führungskräfte oder angehenden Führungskräfte mit der Managementmethode „BPM Business Process Management vertraut zu machen:

– Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements
– BPR (Business-Process-Reengineering)
– Geschäftsprozess und Workflow
– Geschäftsprozesse kundenorientiert aufbauen
– Einführung in die Geschäftsprozessmodellierung
– Elemente, Ebenen und Phasen der Prozessmodellierung
– Sichten der Prozessmodellierung aus ganzheitlicher Betrachtung zur Erfüllung jeglicher Unternehmensstandards (Risikominimierung, Kundenorientierung, Qualitätsstandards, Umweltstandards, Datenschutz, etc.)
– Darstellungsarten und Notationen
– Methoden und Tools der Prozessmodellierung unter Einsatz von BPMN Software
– Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung
– Geschäftsprozessmodellierung mit dem BPMN 2.0-Standard

Zielgruppe

Interessierte mit oder ohne Hochschulabschluss, die wichtige ökonomische Grundkenntnisse erwerben möchten.
Führungskräfte, die ihre Entscheidungen möglichst schnell auf eine fundierte Grundlage stellen möchten.

Haben Sie Interesse, dann kontaktieren Sie uns für weitere Details hier

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Ein Autohaus braucht die Rolle des Prozesseigners um Operational Excellence zu erlangen


In der Regel sind die Geschäftsleitungen und Führungskräfte in Autohäusern alle engagiert auf Operational Excellencezu setzen und diese kontinuierlich monitoren. Nicht zuletzt, weil häufig Margen und Bonisysteme Anreize oder Auslöser sind, dass die operativen Geschäftsprozesse CSI Anforderungen und sonstigen regulativen Herstellerstandards entsprechen und die geforderten Ergebnisse erreicht werden. Um Operational Excellence nachhaltig und kontinuierlich zu erzielen,   müssen die entsprechenden Schlüsselprozesse systematisch verbessert werden. Dies gelingt nur nachhaltig, wenn im Unternehmen sogenannte Prozesseigner eingesetzt werden, damit Prozesse gezielt und messbar erfolgreich verbessert werden.

Oftmals wird in den Unternehmen nicht der Bezug erkannt, dass Operational Excellence die methodische Anwendung von Geschäftsprozessmanagement erfordert. Ebenso wird nicht oder nur unzureichend beachtet, dass die methodische Einführung und Anwendung von Geschäftsprozessmanagement auch eine Anpassung der Aufbauorganisation verbunden ist und somit die Einführung neuer Rollen / Funktionen erfordert. Dies ist häufig mit eine der Ursachen, warum Geschäftsprozessmanagement nicht wirklich die wirtschaftlichen Ergebnisse erreicht, die aber in der Tat mit Geschäftsprozessmanagement zu erreichen wären.

Welche Rahmenbedingungen benötigen jedoch Prozesseigner, um ihre Aufgaben und ihre Funktion erfolgreich umsetzen zu können:

Es gibt wesentliche Ursachen, die den Erfolg der Prozesseigner-Rolle maßgeblich beeinträchtigen:

  • Die Geschäftsleitung interessiert sich nicht für diese Rolle
  • Prozesseigner verstehen ihre Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen nicht.
  • Prozesseigner erkennen die wesentlichen Prozessverbesserungen nicht
  • Schlüsselprozesse sind nicht erkannt oder es wird nicht verstanden, was wirklich die wesentlichen Schlüsselprozesse sind.
  • Prozesseignern fehlt es an Führungskompetenz.
  • Die Organisationsstruktur ist zu komplex und intransparent um die Rolle Prozesseigner zu implementieren.
  • Mitarbeiter sehen sich mehr in einer Funktion als zu Prozessen zugehörig.

Welche Voraussetzungen müssen für eine effiziente Prozesseignerrolle geschaffen werden?

  • Die Rolle des Prozesseigners muss offiziell und nachhaltig implementiert sein, d.h. sie sollte nicht nur punktuell für ein (Verbesserungs-)Projekt oder eine aufgetretene Problemstellung ins Leben gerufen werden.
  • Prozesseigner sollten Führungskompetenz besitzen.
  • Prozesseigner sollten für die Performance ihrer Geschäftsprozesse verantwortlich sein.
  • Prozesseigner sollen über ausreichende Kompetenzen verfügen, um Prozessverbesserungen durchsetzen zu können.
  • Die Rolle des Prozesseigners muss in der Organisation eindeutig geklärt sein.
  • Prozesseigner sollten eine Gesamtprozessverantwortung haben
  • Teilprozessteams müssen zur Unterstützung des Prozesseigners – je nach Organisationsgröße – an Prozessverbesserungen mitwirken